Olga war immer still. Sie war ruhig und zurckgezogen, machte ihre Arbeit, erfllte immer pnktlich ihre Pflichten... Schwester Miriam, die die jungen Frauen bei ihrer Arbeit im kriegslabor beaufsichtigte, empfand trotz dieser Gewissenhaftigkeit ein wenig Traurigkeit. Gerne htte sie Olga nher kennengelernt, wre unter ihre oberste haut geschlpft, die alle nur khl lobten. Doch ebenso wie die anderen kam sie nicht durch diese uerste Schicht der Reserviertheit hindurch. Jedoch war sie die einzige, die es berhaupt in vorsichtigen Zgen probierte. Olga merkte all dies nicht. oder vielleicht ahnte sie es, wollte es aber bei dieser fernen Ahnung belassen. ihr war alles unheimlich, was zu nah wurde. zudem wollte sie nicht den Mund ffnen und von sich erzhlen, sie wollte selbst so wenig wie mglich erfahren. 